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Carl
Friedrich Gauß
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geboren:
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30.April 1777 in
Braunschweig |
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gestorben: |
23. Februar 1855 in
Göttingen
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Aus der Vorlesung bekannt durch
- Gauß-Algorithmus zum Lösen linearer
Gleichungssysteme
- Gauß-Jordan-Algorithmus zum
Invertieren einer Matrix
- Mittelwert einer Funktion
- Prinzip der kleinsten Quadrate zur
Ausgleichsrechnung
- Fehlerrechnung
- Gauß' sche Glockenkurve (statistische
Normalverteilung)
- Fehlerrechnung
- Fundamentalsatz der Algebra
- Gauß' sche Zahlenebene der komplexen
Zahlen
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Gemeinsam mit Archimedes und Newton zählt
man
Gauß zu den drei größten Mathematikern aller Zei-
ten. Es ist
unmöglich, seine wissenschaftliche Leis-
tung in einer Kurzbiographie
auch nur annähernd
angemessen zu würdigen. Seine bekanntesten Ent-
deckungen
sind vielleicht die folgenden: |
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Formel des 8-jährigen Gauß |
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- bereits als 3-Jähriger korrigierte er
einen Rechenfehler in der Lohnabrechnungen sei-
nes Vaters
- als 8-Jähriger sollte er in der
Grundschule die Summe der Zahlen von 1 bis 100 berech-
nen. Gauß fand
spontan die obige Formel und beeindruckte seinen Lehrer damit der-
maßen,
dass dieser eine besondere Förderung von Gauß ermöglichte
- als 19-Jähriger konstruierte er ein
regelmäßiges 17-Eck nur mit Hilfe von Zirkel und Line-
al und löste
damit ein mathematisches Problem, das schon von den alten Griechen be-
trachtet worden und über 2000 Jahre ungelöst geblieben war (eng
verwandt damit ist
die bekanntere "Quadratur des Kreises", bei
der versucht wird, nur mit Hilfe von Zirkel
und Lineal einen Kreis in
ein flächengleiches Quadrat umzuwandeln; erst im 20. Jahr-
hundert konnte
gezeigt werden, dass dies unmöglich ist)
- als 24-Jähriger berechnete Gauß die
Bahnkurve des neu entdeckten, aber kurz darauf
wieder verlorenen
Planetoiden Ceres, der aufgrund seiner Berechnungen wiedergefun-
den
werden konnte. Dazu entwickelte er ein Verfahren, das es ihm
ermöglichte, aus nur
drei Beobachtungen eines Planetoiden dessen
Bahnkurve zu bestimmen, wobei er ei-
gene noch nicht veröffentlichte
Rechenmethoden benutzte, nämlich das Prinzip der
kleinsten Quadrate und
die nach ihm benannte Glockenkurve als Grundlage einer Zu-
fallsverteilung. Dadurch erschien seine Berechnung einfach
sensationell und machte
ihn mit einem Schlag weltberühmt.
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Planetoid Ceres
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Gauß
leistete bahnbrechende Arbeiten auf den Ge-
bieten Mathematik, Astronomie,
Geodäsie und Phy-
sik. In seinem Leben zeichnen sich vier Epochen ab,
in
denen er sich bestimmten Gebieten besonders zu-
wandte:
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1) 1800-20:
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Mathematik,
und Astronomie |
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2) 1820-30:
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Geodäsie
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3) 1830-40:
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Physik,
vor allem Erdmagnetismus |
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4) 1840-55:
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Nichteuklidische
Geometrie und
Versicherungsmathemati |
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In
die erste Epoche fallen Gauß' größte mathematische Arbeiten zur
Zahlentheorie (Disquisitio-
nes Arithmeticae, 1801) und zum Fundamentalsatz
der Algebra. Für uns Heutige ist schwer
vorstellbar, dass erst seit dieser
Zeit der Gebrauch der komplexen Zahlen und ihre Darstellung
in der "Gauß'
schen Zahlenebene" bei Mathematikern und Physikern üblich wurde. In
der ers-
ten Epoche gelang auch die Wiederauffindung des Planetoiden Ceres auf
Grund Gauß' scher
Berechnungen (1801). Hierdurch wurde Gauß schlagartig
berühmt. Die neue Rechenmethode,
eingebettet in eine umfassende Theorie,
beschrieb er in seiner Arbeit "Theoria motus corpo-
rum coelestium
..."(1809, also erst 8 Jahre später!)
Die
zweite Epoche wurde beherrscht durch die Hannoversche Landesvermessung und
damit
einhergehend durch theoretische Arbeiten zur Geodäsie und
Differentialgeometrie.
In
der dritten Epoche beschäftigte sich Gauß mit erdmagnetischen
Untersuchungen. Wesent-
lich unterstützt wurde er dabei von A. v. Humboldt
und Wilhelm Weber. Als "Nebenprodukt"
dieser Arbeiten erhielt die
Menschheit Maßeinheiten für Elektrizität und Magnetismus, die
Potentialtheorie und einen Anstoß zur Entwicklung des Telegraphen. Andere
Arbeiten von
Gauß zur Physik befassten sich mit Optik und Kapillaritätstheorie.
In
die vierte Epoche fiel Gauß' intensivere Beschäftigung mit der
Nichteuklidischen Geometrie,
über die er aber nichts veröffentlichte, und
die Sanierung der Witwen- und Waisenkasse der
Göttinger Universität.
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„Pauca sed
matura“ (wenig, aber gehaltvoll)
war Gauß’ Motto in Bezug auf
Publikationen,
und in der Tat hat Gauß nur etwa die Hälfte
seiner
wissenschaftlichen Erkenntnisse veröf-
fentlicht. Dies wird im allgemeinen
seinem
exorbitant hohen Anspruch an die Qualität
einer (eigenen)
Publikation zugeschrieben,
doch hatte diese Gewohnheit auch den Vor-
teil,
anderen Mathematikern gegenüber im-
mer im Vorteil zu sein. Auf diese Weise be-
saß er Kenntnisse, die der mathematischen
Öffentlichkeit zum Teil erst
Jahrzehnte spä-
ter zugänglich wurden, z.B. durch sein erst
37 Jahre nach
seinem Tod entdecktes Tage-
buch oder durch die Erforschung seiner zahl-
reichen
Briefwechsel.
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Plakette
von Carl Friedrich Gauß
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Seine
Arbeiten wurden grundlegend für die mathematische Forschung für über
hundert Jahre.
Einer seiner Biographen
nannte ihn einmal einen "Titan der Wissenschaft", und ein anderer
schrieb:
"Fast
alles, was die Mathematik in unserem Jahrhundert auf dem Weg originärer
wissen-
schaftlicher Ideen voran gebracht hat, ist verbunden mit dem Namen Gauß".
Nach seinem Tode wurde Gauß' Gehirn gewogen und vermessen. Die 1492
Gramm bzw. 219588 cm2 mögen seine Genialität erklären. |
Gehirn von Gauß |
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Zitate von Gauß:
- "Ich
konnte rechnen, bevor ich sprechen
konnte".
- „Die Königin der Wissenschaften
ist die
Mathematik, und die Königin der Mathe-
matik ist die Arithmetik. Auch wenn sie
oft nur als Hilfswissenschaft der Astrono-
mie oder anderer Naturwissenschaften
benutzt wird, so gebührt ihr doch unbe-
stritten der erste Platz.“
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Lebenslauf
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1777
geboren am 30. April in Braunschweig,
Am Wendengraben 1550
-
1784-1788
Katharinen-Volksschule in Braunschweig bei Lehrer Büttner
-
1788-1792
Gymnasium Catharineum in Braunschweig
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1791
Stipendiengewährung durch den Herzog von Braunschweig
Beginn der mathematischen Schaffensperiode
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1792
Arbeiten an der Primzahlverteilung und anderen zahlentheoretischen
Problemen
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1795-1798
Studium an der Georgia Augusta in Göttingen
-
1796
Beginn des wissenschaftlichen Tagebuchs ("Notizen-Journal")
mit der Entdeckung
der Konstruierbarkeit des regelmäßigen 17-Ecks,
woraus sich der Entschluss ergab, Ma-
thematik zu studieren
31.Oktober: Freundschaftsbund mit Wolfgang Bolyai
-
1797
Untersuchung der elliptischen und lemniskatischen Funktionen
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1799
Letztes Treffen mit Bolyai am 25. Mai in Clauthal
16. Juli: Promotion bei J. Fr. Pfaff (in Abwesenheit) mit dem ersten
vollständigen Beweis
des Fundamentalsatzes der Algebra; Erlass der
mündlichen Prüfung
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1799-1800
Briefliche Beratung des preußischen Oberstleutnants C. L. von Lecoq bei
der
trigonometrischen Vermessung von Westfalen
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1801
Veröffentlichung des mathematischen Hauptwerks "Disquisitiones
arithmeticae"
(Untersuchungen über höhere Arithmetik
(Zahlentheorie))
Im Oktober Beginn der astronomischen Periode mit der Berechnung der Bahn
des Aste-
roiden Ceres, der im Dezember von Franz Xaver von Zach und im
Januar 1802 von Wil-
helm Olbers aufgrund der Gauß' schen Berechnungen
wiederentdeckt wird
-
1802
korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaft zu Sankt
Petersburg
Mitglied der königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen
-
1802-1807
trigonometrische Vermessungen in und um Braunschweig
-
1807
Ernennung zum ordentlichen Professor der Astronomie und zum Direktor der
Uni-
versitäts-Sternwarte Göttingen; dort Professor bis zu seinem Tod
1855
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1809
Veröffentlichung des astronomischen Hauptwerks "Theoria Motus
Corporum Coe-
lestium in sectionibus conicis solem ambientium",
welches im Kern bis heute nicht mehr verbessert worden ist
(abgesehen von Modifikationen wegen des Einsatzes mo-
derner Rechner)
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1811
Weitreichende Untersuchungen zur Funktionentheorie
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1813
Abhandlung über hypergeometrische Reihen
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1814
letzte Eintragung in Gauß' Tagebuch
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1815
zweiter Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra
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1816
dritter Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra
Umzug in die neue Sternwarte, Ernennung zum Königlichen Hofrat
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1818
Beginn der geodätischen Schaffensperiode
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1820
offizieller Auftrag zur Triangulation des Königreichs Hannover
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1821-1825
Leitung und Durchführung der Triangulation Hannovers
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1821
Erfindung des Heliotropen, differentialgeometrische Untersuchungen
(angeregt
durch die geodätischen Arbeiten)
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1824
auswärtiges Ehrenmitglied der Petersburger Akademie
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1825-1845
Hannoversche Landvermessung durch Hauptmann Georg Wilhelm Müller, Friedrich Hartmann und Gauß' ältesten Sohn Joseph ; Berechnung der ca.
2600 trigo-
nometrischen Punkte durch Carl Friedrich Gauß
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1826
Besuch von Alexander von Humboldt in Göttingen
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1827
Veröffentlichung der differentialgeometrischen Hauptwerks "Disquisitiones
genera-
les circa superficies curvas" (Allgemeine Untersuchung über
gekrümmte Flächen)
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1828
Im September 7.Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte in
Berlin
Gauß als persönlicher Gast bei Alexander von Humboldt; erstes
Zusammentreffen mit
Wilhelm Weber
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1829
Untersuchung zur Kapillarität; Prinzip des kleinsten Zwangs
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1831
Beginn der physikalischen Schaffensperiode mit der Berufung Wilhelm
Webers
nach Göttingen
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1832
Aufstellung des absoluten physikalischen Maßsystems
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1833
Erfindung und Bau des Telegraphen (gemeinsam mit Wilhelm Weber)
Bau des magnetischen Observatorium
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1836
Gründung des "Magnetischen Vereins" (Internationale
Arbeitsgemeinschaft zur Er-
forschung des Erdmagnetismus)
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1837
Aufhebung der Verfassung; dagegen Protest der "Göttinger
Sieben"
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1838
Allgemeine Theorie des Erdmagnetismus
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1843
"Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie"
(1. Abhandlung)
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1845
Ernennung zum "Geheimen Hofrat"
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1846
"Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie"
(2. Abhandlung)
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1849
Ehrenbürger der Stadt Braunschweig, Ehrenbürger der Stadt Göttingen
goldenes Doktorjubiläum, aus diesem Anlass der vierte Beweis des
Fundamentalsatzes
der Algebra
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1850
Dedekind studiert bei Gauß
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1851
Gutachten über die Universitäts-Witwenkasse; damit Schaffung der
Grundlagen der
Versicherungsmathematik
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1852
Dedekind promoviert bei Gauß
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1854
Habilitationsvortrag von B. Riemann im Beisein von Gauß "Über die
Hypothesen,
welche der Geometrie zu Grunde liegen"
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1855
Gauß stirbt am 23. Februar gegen 1 Uhr morgens an Arteriosklerose und
Herz-
schwäche; Trauerfeier und Begräbnis auf dem Albanifriedhof am 26. Februar
König Georg V. von Hannover lässt eine Gedenkmünze prägen, auf der
Gauß
"Mathematicorum Princeps" (Fürst der Mathematiker)
genannt wird
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